BuchVorstellung – Blanche: Der Erzdämon von Jane Christo


L E S E E I N B L I C K E

aus dem

 

Heute stellen wir vor:

Blanche: Der Erzdämon

und damit den ersten Teil der Trilogie

von Jane Christo

 

Inhalt

Es ist nicht einfach, bei einem Profikiller aufzuwachsen, der seine Seele an den Teufel verkauft hat. Doch als Blanches väterlicher Mentor stirbt, muss sie beweisen was in ihr steckt. Sie wird vom Erzdämon Beliar aufgesucht, der von ihr verlangt, dass sie die Schulden ihres Mentors bezahlt, denn dieser ist nach seinem Ableben nicht wie verabredet in der Hölle erschienen.

Beliar übt eine starke erotische Anziehungskraft auf sie aus, und als sich der Dämon in sie verliebt, wird es kompliziert. Um Blanches Vertrauen zu gewinnen, wendet sich Beliar gegen Saetan und nimmt den Kampf mit dessen Höllenfürsten auf, während Blanche ihre eigene Schlacht schlagen muss. Die Welt, die sie kannte, existiert nicht länger, und sie muss sich entscheiden, ob sie leben, oder untergehen will. Ob sie aufgibt, oder sich ihren Gefühlen für den Dämon stellt.

 

 

 

 3 kurze LeseEindrücke aus “BLANCHE: der Erzdämon”

 

 Lese Eindruck 1

    In der Horizon Videothek fiel der Empfang ähnlich herzlich aus. Ein grimmig dreinschauender Türsteher forderte sie auf, sämtliche Waffen abzulegen, und machte Anstalten, sie zu durchsuchen. Doch bevor Enzos Gorilla Hand an sie legen konnte, steckte eine Neun-Millimeter in seinem Mund.

 

    „Wenn du mich anfasst, verteile ich dein Spatzenhirn auf die Louis de Funès Sammlung hinter dir“, hauchte sie in sein Ohr. „Jetzt bring mich zu Leo und quatsch mich nicht blöd an. Ich hatte einen beschissenen Tag.“

 

    Die Tür der Erwachsenenabteilung öffnete sich und ein zweiter Posten mit wasserstoffblonden Haaren erschien im Durchgang. Er betrachtete sie mit zusammengezogenen Brauen, machte jedoch keine Anstalten, seinem Kollegen zu helfen. Wie es aussah, hatte Leo sie angekündigt.

 

    „Draufbeißen“, befahl sie dem Typen am Ende ihrer Waffe, der sie angriffslustig anfunkelte. Blanche drückte die Mündung der SIG tiefer in seinen Rachen. „Beiß auf den verdammten Lauf und geh voraus.“

 

    Endlich schien er zu begreifen und brennender Zorn entflammte sein Gesicht. Dennoch tat er, wie ihm geheißen und betrat im Rückwärtsgang den geschlossenen Bereich.

 

    Als Antoine die scharfe Handgranate in ihrer freien Hand bemerkte, stieß er ein Quieken aus und lenkte damit die Aufmerksamkeit erst auf sich, dann auf Blanches Granate. Sie hielt den Schalthebel gedrückt, doch der Sicherungsstift fehlte, was im Klartext bedeutete: Falls sie jemand angriff, wären sie alle tot.



Lese Eindruck 2

   Nachdem alles vertilgt war, gönnte sie sich einen Latte, frisch aufgebrüht, versteht sich, und lehnte sich seufzend in ihrem Korbstuhl zurück. Sie konnte nicht verhindern, dass sich ihre Wangen vor lauter Wohligkeit erwärmten. Ein kurzer Blick auf Beliar bestätigte, dass sie vermutlich zum Anbeißen aussah. Apropos …

 

„Isst du nichts?“

 

„Dämonen nähren sich von anderen Dingen.“

 

„Zum Beispiel?“

 

„Das kann Vieles sein.“

 

„Hilf mir auf die Sprünge, mein Assoziationsvermögen ist bei Dämonen etwas beschränkt. Falls du es vergessen hast, du bist mein erster.“

 

Sein linker Mundwinkel hob sich träge. „Richtig“, sagte er, beugte sich vor und stützte seine Unterarme auf der Tischplatte ab. „Nun, da wären zum einen Emotionen, wenn sie stark genug sind. Blut geht ebenfalls und …“

 

„Und was?“

 

„Sex.“

 

Warum hatte sie auch gefragt.

 

„Und – ähm – hast du Hunger?“

 

Beliar lächelte. „Angst?“

 

„Das würde dir gefallen, was? Ich – äh – bin nur satt und das fühlt sich so gut an, dass ich mich gefragt habe, ob du …“ Sie beendete den Satz nicht, weil sie wie eine Idiotin klang. Gut gemacht, jetzt faselte sie auch noch.

 

„Du bist um mein Wohlergehen besorgt? Das gefällt mir. Was hast du denn anzubieten? Gefühle, Blut oder …“

 

„Ach, halt die Klappe!“ Sie schob ihren Stuhl zurück, stand auf und wandte sich ab, um ihre Ausrüstung zu überprüfen. Ihre Wangen brannten und es war nicht nötig, dass er es sah. Was war nur mit ihr los?

 

LeseEindruck 3

   Die Jetfire in ihrer Hand fühlte sich gut an. Bevor der erste Mann seine Waffe gezogen hatte, lagen bereits zwei in ihren Blutlachen.

 

   Während sie sich mit einem Ruck vom restlichen Klebeband befreite, warf sie zwei Regale mit Wodkakisten um, hinter denen sie Deckung suchte. Immer mehr von Zoeys Leuten strömten in den Lagerraum. Verfluchter Mist, sie musste hier raus, denn nun eröffneten die Russen das Feuer, während sie nur noch sechs Schuss übrig hatte.

 

   Glas rieselte zu ihrer Linken auf den Boden, was verwunderlich war, denn selbst diese Schnapsnasen würden nicht so weit nach oben zielen. Zu ihrem Unmut musste sie sogar zugeben, dass es ziemlich gute Schützen waren. Gerade deswegen ließ sie sich nur ungern ablenken. Dennoch riskierte sie einen Blick nach oben und nun war sie diejenige, die ein dummes Gesicht machte. Die Gitter des hohen Fensters waren aus der Halterung gerissen, die Scheibe zertrümmert. In dem Kugelhagel war niemandem der Lärm aufgefallen oder der Dämon, der schwer atmend in der Fensteröffnung hockte. Er sah mitgenommen aus. Seine Flügel qualmten, der Mantel war voller Brandlöcher und sein Haar an mehreren Stellen versengt.

 

   Doch das war nichts gegen seinen Gesichtsausdruck: Fleischgewordener Hass trifft rasende Wut. Er thronte wie ein Gott des Massakers und des Blutbads über ihnen und suchte sich sein erstes Opfer aus. Oh-oh, zieht euch warm an, Jungs, der Dämon ist stinksauer!

 

 

Über die Autorin

Jane Christo, geboren 1970 in Deutschland, arbeitet in der Medienindustrie. Dort hat sie zunächst im Bereich Grafik-Design angefangen und sich später immer mehr mit Textarbeit beschäftigt. Heute ist sie zuständig für PR, Presse- und Werbetexte, sowie für die Redaktion von Kunden- und Mitarbeiterjournalen.

 
Mit dem Roman ‚Blanche’ legt sie ihr Debüt als Urban Fantasy Autorin vor. Teil 2 der Trilogie ist bereits in Vorbereitung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Köln.

 
Blog der Autorin
Facebook-Seite der Autorin

 

Zum Interview mit Jance Christo *Klick*

 

 

 

Copyright der Textproben © Sieben Verlag

 

 

3 Antworten auf BuchVorstellung – Blanche: Der Erzdämon von Jane Christo

  • Sabine sagt:

    Ich habe jetzt schon soooo viel drüber gelesen, auch längere Leseproben und für mich ist klar, das BUch MUSS ich haben!!!! Blanche als Figur gefällt mir ausgesprochen gut! Und ich bin neugierig, wie sie sich dem allen stellt.

    Liebe Grüße
    Bine

  • Daniela sagt:

    Blanche scheint toll zu sein, aber viel mehr reizt mich Beliar. Ist er vieeleicht so wie Japh aus Danny Valentine, oder kommt er noch besser daher? Natürlich darf die schnodderige Blanche nicht vergessen werden- Nein, nein! Ach, ick freu mir so auf das Büchlein!

  • Iris sagt:

    Mir gefällt Leseindruck 2 am besten, weil es mich neugierig macht was mit ihr los ist. Dieses offene Ende ist gut gewählt. Ausserdem mag ich gerne in Büchern, wenn viel geredet wird.

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