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BuchReview – Night Sky: Sklave des Blutes von Stephanie Madea



Night Sky:  Sklave des Blutes

von Stephanie Madea

Reihe: Band 1 der Trilogie
Originaltitel:
Genre: Romantasy
Verlag: Sieben Verlag
Erscheinungsdatum:  Juli 2011
Seitenanzahl: 248 Seiten TB
Preis: 16,50 €

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Inhalt

Der Vampir Jonas Baker kommt nach einem jahrzehntelangen Leben in Abgeschiedenheit, zum Begräbnis seines Vaters Diandro. Jonas Mutter möchte, dass er nach einer Legende eine „Reinblütige“ heiratet und den Baker-Konzern übernimmt. Doch Jonas, der nach seinen ganz eigenen Regeln lebt, hat nicht vor, seinen ihm aufgezwungenen Platz in der Familie einzunehmen. Er macht es sich zur Aufgabe, den Tod seines Vaters aufzuklären, der schon bald einige Rätsel aufgibt, denn Vampire sterben normalerweise nicht an einem Herzinfarkt.

Durch Zufall, oder eher während eines beinahe tödlichen Zwischenfalls, lernt er die Menschenfrau Cira kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Er rettet ihr das Leben und wird anschließend vom „Rat“ eben wegen dieser Rettung dazu verurteilt, sich Menschen nur mehr zur Nahrungsaufnahme nähern zu dürfen.

Nach einem erneuten Mordanschlag an Cira wird beiden klar, dass es sich hier nur um mächtige und vor allem nichtmenschliche Feinde handeln kann, die es auf sie abgesehen haben. In welcher Verbindung steht Cira mit dem Tod Diandro Baker´s? Wird Jonas den mysteriösen Tod seines Vaters rächen können und hat die Liebe zwischen einem Vampir und einer Menschenfrau eine Zukunft?

 

Einschätzung

Mit „Sklave des Blutes“ legt Stephanie Madea ihr Debüt und gleichzeitig den ersten Teil ihrer Night Sky Trilogie vor. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: aus Jonas und Ciras in der dritten Person und aus der Sicht der körperlosen Dämonin Lilith, die den Leser in der Ich-Form an ihrer Welt teilhaben lässt. Durch die wechselnden Perspektiven wird die Spannung immer wieder ungemein gesteigert.

Ganz klar besticht die Autorin mit einem professionellen, gefühlvollen und flüssigen Schreibstil, der weder Spannung noch Action missen lässt und außerdem tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der Hauptcharaktere Jonas und Cira ermöglicht. Beide wurden mit Ecken und Kanten versehen und waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Vor allem Jonas hat es mir angetan. Ein von Selbstzweifeln geplagter und innerlich zerrissener Mann, der als Vampir sicherlich nicht den gängigen Schmusevampirklischees entspricht, was ich persönlich herrlich erfrischend fand. Aber auch den Nebenfiguren (wie z. B. Amy und Ny´lane) hat die Autorin viel Leben eingehaucht, sodass auch diese schnell überzeugen und mit ihren Auftritten immer wieder Interesse weckten.

Die rührende und sehr emotionale Liebesgeschichte zwischen Cira und Jonas, sowie heiße und leidenschaftliche Liebesszenen verleihen der Geschichte genau den richtigen Touch an Romantik und Erotik. Auch hier versteht es die Autorin zu überzeugen und mitzureißen.

Was mich dazu verleitet, einen halben Punkt abzuziehen, ist, dass mir letztendlich ein paar Ungereimtheiten aufgefallen und einige Fragen offen geblieben sind, die ich gerne geklärt gehabt hätte. Im zweiten Teil erzählt ein neues Pärchen seine Geschichte, aber ich hoffe dennoch, dass meine Fragen dann beantwortet werden. Trotz dieses kleinen Kritikpunktes fühlte ich mich von „Sklave des Blutes“ durchwegs sehr gut unterhalten.

 

Fazit

Mit „Sklave des Blutes“ ist Stephanie Madea eine wunderbare, romantische und spannende Fantasygeschichte gelungen, die sicherlich für alle Vampirliebhaberinnen unter uns erfrischende Abwechslung bereithält und daher auch sehr zu empfehlen ist. Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten und freue mich auf den nächsten Teil der Trilogie „Schwur des Blutes“, der im Februar erscheinen wird. (PH)

 

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