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BuchReview – P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern


P.S. Ich liebe dich

von Cecelia Ahern

Reihe: -
Originaltitel: PS, I Love You
Genre: Zeitgenössischer Liebesroman
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Seitenanzahl: 414 Seiten TB
Preis: € 8,95

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Inhalt

Holly drückt den blauen Baumwollpulli ihres Mannes Gerry fest ans Gesicht. Als ihr der vertraute Geruch in die Nase steigt, ist es wie ein Schlag in die Magengrube. Ein Schlag, nach dem sie sich übergeben muss. Denn Gerry ist tot und sie weiß nicht, wie sie ohne ihn weiterleben soll. Doch dann erhält sie Briefe, die Gerry ihr während seiner letzten Tage geschrieben hat. Mit je einer Aufgabe für jeden Monat. Beispielsweise sich eine Nachttischlampe zu kaufen. Oder Karaoke zu singen. Oder sich einen neuen Job zu suchen. Holly erlebt das härteste Jahr ihre Lebens – und mit Gerrys Hilfe eines voller Erlebnisse, Überraschungen, neuer Freundschaften und vielleicht sogar Liebe!


Einschätzung

Meine liebste Holly, ich weiß nicht, wo und wann Du diesen Brief lesen wirst, ich hoffe nur, dass es Dir gut geht, dass Du gesund und glücklich bist. Du hast mir einmal gesagt, dass Du nicht alleine weiterleben kannst. Du kannst, Holly. Du bist stark und tapfer, und Du wirst das durchstehen. Wir hatten wunderschöne Zeiten zusammen und Du warst … Du warst mein Leben. Ich bedaure nicht einen Tag. Aber ich bin nur ein Kapitel in Deinem Leben, und es wird noch viele davon geben. Vergiss unsere gemeinsamen Erinnerungen nicht, aber hab keine Angst, ihnen neue hinzuzufügen. Danke, dass Du meine Frau gewesen bist. Dafür und für alles andere bin ich Dir ewig dankbar. Und denk daran: Ich bin bei Dir, wann immer Du mich brauchst. In Liebe für immer Dein Mann und bester Freund Gerry

Allein Gerrys erster Brief berührte mich zutiefst und ich erinnere mich an dieses Leseerlebnis zurück, als wäre es gestern gewesen. Kein Roman hat in mir je so ein Gefühlschaos ausgelöst wie „P.S. Ich liebe Dich“. Niemals gab es Protagonisten, mit denen ich so gerne gelacht und geweint habe, wie mit Holly und Gerry. Und unwillkürlich stelle ich mir die Frage: Was mag in einer Frau vorgehen, die ihren geliebten Mann verliert und plötzlich Briefe von ihm erhält, die sie ins Leben zurückholen sollen? Helfen sie wirklich loszulassen oder bindet man sich dadurch nicht nur noch stärker an das, was einem vom Schicksal so brutal entrissen wurde? Wie bei so vielen Dingen, gibt es auch hier kein Geheimrezept. Bei Holly sieht es erst so aus, als würde sie lieber mit Gerrys Geist leben, als ein neues Kapitel aufzuschlagen. Doch mit jedem Brief, mit jeder Aufgabe, mit jedem „P.S. Ich liebe Dich“ wird der Schmerz erträglicher und ihr Blick in die Zukunft klarer.

Holly ist eine Person, die sich ihrem Schmerz hingibt – um nicht zu sagen – die sich beinahe aufgibt. Nur den Briefen des toten Gerry ist es zu verdanken, dass sie wieder zum Leben erweckt wird. Und Gerry … obwohl er todkrank ist, sorgt er sich lediglich um Holly und versucht sie mit seinen Zeilen zu trösten und ihr Mut zuzusprechen.

Cecelia Ahern überzeugt durch ihre gefühlvolle Art zu schreiben und entfesselt so die vielfältigsten Emotionen im Leser. Die Dialoge sprühen vor jugendlichem Esprit, während Gerrys Briefe zutiefst berühren. Schließlich wird einem zwischen Lachen und Weinen bewusst, dass eine große Liebe auch nach dem Tod nicht endet.

Ein strahlend blauer Himmel überzogen mit einigen flauschigen Wölkchen – so präsentiert sich das Cover dieses Romans dem Leser. Der weiße Schriftzug „P.S. Ich liebe Dich“ sieht aus, als hätte Gerry ihn höchstpersönlich für seine Holly dahin geschrieben.

Ein Wort noch zur Verfilmung: Ich finde, der Romanstoff wurde sehr gut umgesetzt, die Charaktere mit Hilary Swank als Holly und Gerard Butler als Gerry sympathisch besetzt. Auch das „Happy End“ hat mir in der Filmversion eine Spur besser gefallen, doch mehr wird hier nicht verraten.


Fazit

Eine Geschichte über Trauer, deren Aufarbeitung und die ganz große Liebe. Tipp am Rande: Auf wasserfeste Wimperntusche und eine Packung Taschentücher nicht vergessen. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Punkten – und weil es gar so rührend war, ein Amazing dazu! (LK)

 

 

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